Kooperationen & Netzwerke
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Generations & Gender Programme (GGP)
Das “Generations and Gender Programme” (GGP) der Vereinten Nationen (UNECE) wurde zur einheitlichen und systematischen Erfassung familiendemografischer Themen entwickelt.
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Network on Leave Policy & Research
Dieses Netzwerk wurde 2004 gegründet und ist eine Expert:innengruppe aus 25 Ländern, die sich mit den Themen der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Karenzierungsmodellen und deren politischen Rahmenbedingungen beschäftigt.
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Bertelsmann Stiftung
Das Projekt “Frühkindliche Bildung” setzt sich für Chancengerechtigkeit und ‘gute’ Bildung, Betreuung und Erziehung für alle Kinder in KiTas ein. Um diese zu gewährleisten, braucht es professionelle frühkindliche Bildungssysteme, an deren Entwicklung alle am System beteiligten Menschen mit einbezogen werden.
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World Health Organization (WHO)
Das ÖIF ist Teil einer vom WHO Regionalbüro für Europa in 2008 gegründeten und seither vom Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG, vormals BZgA) – einem WHO Collaborating Centre for Sexual and Reproductive Health – weitergeführten Initiative, eng in Kooperation mit einer Gruppe europäischer Experten.
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Fachkongresse
Die europaweite Vernetzung der Familienforschung sowie aller Akteur:innen aus der Praxis, Politik und Forschung ist zentraler Gedanke der Fachkongresse, die das ÖIF seit 1997 regelmäßig und mit unterschiedlichen Partnern durchführt.
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Österreichische Gesellschaft für Soziologie (ÖGS)
Die Sektion Familienforschung in der ÖGS fungiert als Vernetzungsplattform für in Österreich tätige Familienforscher:innen.
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Journal of Family Research
Die Fachzeitschrift für Familienforschung veröffentlicht Forschung über die vielfältigen Aspekte des Familienlebens. Das ÖIF ist im Editorial Board vertreten.
Frühere Kooperationen
Die Studie Lebenssituation Sicherheit und Belastung im Alltag (LeSuBiA) untersucht das Dunkelfeld im Bereich von Gewaltvorkommnissen in Deutschland. LeSuBi stellt die erste geschlechterübergreifenden Bevölkerungsbefragung für Deutschland dar und erhebt Erfahrungen, Einstellungen und Verhaltensweisen der Befragten. Das ÖIF war im wissenschaftlichen Beirat für die Studie vertreten.
Erste Ergebnisse sind im Themenheft I veröffentlicht.
Laufzeit: 2021 bis 2026
Das nationale TSI-Projekt unterstützte Österreich bei einer Reform zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen für Personal in elementaren Bildungseinrichtungen – einem Schlüsselhebel für mehr Qualität in der frühkindlichen Bildung, Betreuung und Erziehung (FBBE). Umgesetzt wurde es vom UNICEF‑Regionalbüro für Europa und Zentralasien gemeinsam mit der GD REFORM der Europäischen Kommission, unter Leitung des BMBWF und mit Unterstützung des Charlotte Bühler Instituts, der Agentur One Step Beyond sowie weiterer Expertinnen und Experten.
Laufzeit: 2022 bis 2024
The impact of technological transformations on the Digital Generation (DigiGen) war eine internationale Kooperation mit neun Partnerorganisationen im Rahmen eines EU Horizon 2020 Projektes. DigiGen untersucht, wie Kinder und Jugendliche digitale Technologien im Alltag nutzen und wie diese sie beeinflussen. Dafür betrachtet das Projekt die Bereiche Familie, Schule, Freizeit und gesellschaftliche Teilhabe.
Laufzeit: 2019 bis 2022
Das EU‑finanzierte internationale Projekt “Social Platform on Research for Families and Family Policies” (FAMILYPLATFORM) zielte darauf ab, gesellschaftliche Herausforderungen zu identifizieren und ihre Auswirkungen auf Familien zu erforschen. Als Projekt mit zwölf Partnerorganisationen wurde es im 7. Forschungsrahmenprogramm (FP7) gefördert. Das Projekt brachte eine soziale Plattform mit Akteurinnen und Akteuren aus Forschung, Praxis und Politik zusammen, um Perspektiven verschiedener sozialer Gruppen zu bündeln.
Laufzeit: 2009 bis 2011
Das EU‑Observatorium zur sozialen Lage, Demografie und Familie wurde 1989 von der Europäischen Kommission als unabhängiges Expertengremium eingerichtet und verfolgte Entwicklungen in den EU‑15. Es beobachtete politische, demografische und gesellschaftliche Trends und analysierte deren Auswirkungen auf Familien – auf Basis wissenschaftlicher Exzellenz und länderspezifischen Wissens. Von 1998 bis 2004 leitete und koordinierte das ÖIF das Observatorium.
Laufzeit: 1998 bis 2004