Kinder- und Jugendhilfe
Evaluierung der Kinder- und Jugendhilfe in Vorarlberg (2023)
Die zentrale Zielsetzung dieser Studie bestand darin, zu überprüfen, inwieweit das 2013 neu gefasste Landesgesetz für die Kinder- und Jugendhilfe mitsamt den darin festgesetzten Arbeitsprinzipien, z. B. Partizipation von Kindern, Jugendlichen und Familien in der Leistungserbringung, Kooperation mit der privaten Kinder- und Jugendhilfe auf Basis von Vereinbarungen, umgesetzt wird. Die Überprüfung der Ziele erfolgte auf Basis der Befragung unterschiedlicher Fachkräfte sowie Eltern bzw. sonstiger mit der Erziehung betrauten Personen.
Projektleitung: Olaf Kapella
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Gefährdungsabklärung aus der Perspektive von Jugendlichen (2022)
Wie ist die Sichtweise der Jugendlichen auf ihre eigenen Partizipationsmöglichkeiten im Prozess der Gefährdungsabklärung durch die Kinder- und Jugendhilfe? Zur Beantwortung dieser Fragestellung erhob die vorliegende Studie mittels qualitativer Interviews die Sichtweise von neun Jugendlichen auf diesen Prozess, auf die beteiligten Akteur*innen sowie auf ihre aktuelle Situation. Die Ergebnisse zeigen ein differenziertes und reflektiertes Verständnis von Partizipation, das sich im Spannungsfeld von Autonomie und Schutz bewegt.
Projektleitung: Olaf Kapella (2022)
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Evaluierung des Bundes-Kinder- und Jugendhilfegesetzes (B-KJHG) 2013
Mit dem 1. Mai 2013 trat das Bundes-Kinder- und Jugendhilfegesetz 2013 (B-KJHG) in Kraft und löste das bis dahin gültige Jugendwohlfahrtsgesetz von 1989 ab. Zielsetzung der Reform war u.a. der verbesserte Schutz von Kindern und Jugendlichen vor Gewalt in der Familie und anderen Gefährdungen. Weiters sollte die Prävention von Erziehungsproblemen sowie die Partizipation von Eltern, Kindern und Jugendlichen gestärkt und Impulse für einheitliche Standards im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe gegeben werden.
Das Österreichische Institut für Familienforschung an der Universität Wien (ÖIF) führte die Evaluierung des B-KJHG durch und erhob dafür unterschiedliche Perspektiven auf die Arbeit der Kinder- und Jugendhilfe auf Basis des B-KJHG. Befragt wurden u.a. fallführende Sozialarbeiter/innen, mitteilungspflichtige Fachkräfte (z.B. Psycholog/innen, Lehrkräfte, Kindergartenpädagog/innen, Ärzt/innen), Jugendliche in voller Erziehung sowie Eltern, die freiwillige Erziehungshilfe durch die Kinder- und Jugendhilfe erhalten.
Im Rahmen der Evaluierung wurden folgende Forschungsberichte und Tabellenbände erstellt, die Ihnen zum Download zur Verfügung stehen:
- Evaluierung des Bundes-Kinder- und Jugendhilfegesetzes (B-KJHG) 2013 (2018)
Zusammenfassender Bericht aller Module und Beurteilung
Projektleitung: Olaf Kapella
Projektdetails - 1. Teilbericht der Evaluierung des Bundes-Kinder- und Jugendhilfegesetzes (B-KJHG) (2018)
Endbericht der Module 2, 3 und 5
Projektleitung: Olaf Kapella
Projektdetails - 2. Teilbericht der Evaluierung des Bundes-Kinder- und Jugendhilfegesetzes (B-KJHG) (2018)
Endbericht der Module 4, 6 und 7
Projektleitung: Olaf Kapella
Projektdetails
Tabellenbände zum ersten Teilbericht:
- Tabellenband - Fragen an mitteilungspflichtige Fachkräfte zum Modul 2 und 5 der Evaluierung des Bundes-Kinder- und Jugendhilfegesetzes (B-KJHG) (2018)
Erstellt durch Markus Kaindl
Projektdetails (PDF) - Tabellenband - Fragen an fallführende Sozialarbeiter/innen zum Modul 2 und 5 der Evaluierung des Bundes-Kinder- und Jugendhilfegesetzes (B-KJHG) (2018)
Erstellt durch Markus Kaindl
Projektdetails (PDF) - Tabellenband - Fragen an Mitteilungspflichtige Fachkräfte und an fallführende Sozialarbeiter/innen zum Modul 2 und 5 der Evaluierung des Bundes-Kinder- und Jugendhilfegesetzes (B-KJHG) (2018)
Erstellt durch Markus Kaindl
Projektdetails (PDF)
Die rechtliche und soziale Situation von Pflegeeltern in Österreich: Juristische Expertise und empirische Erhebung (2015)
Wie viele Pflegeeltern gibt es aktuell in Österreich? Wie gestaltet sich ihr Alltag, ihre soziale und rechtliche Situation und was sind ihre Anliegen? In einem interdisziplinären Forschungsprojekt aus juristischer Expertise und empirischer Erhebung (Interviews mit Pflegeeltern und anderen ExpertInnen) werden diese Fragen beleuchtet.
Projektleitung: Christine Geserick
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