Vereinbarkeit von Familie und Beruf
Väter in Unternehmen: Perspektiven von Führungskräften (2024)
Über 400 Führungskräfte in Österreich wurden mittels Online-Erhebung gebeten, Karenz- und Teilzeitwünsche fiktiver männlicher Mitarbeiter mit Hilfe eines faktoriellen Surveys zu bewerten. Es zeigt sich ein hohes Potenzial für väterunterstützende Maßnahmen und große Offenheit gegenüber den Anliegen männlicher Mitarbeiter. Ansatzpunkte zur Realisierung dieses Potenzials wurden identifiziert.
Projektleitung: Andreas Baierl
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Smart Working – Frauen in Führungspositionen stärken (2023)
Frauen sind in Führungspositionen immer noch vielerorts unsichtbar und unterrepräsentiert. In Österreich ist das mit nur 9 % besonders ausgeprägt, obwohl die formalen Voraussetzungen für erfolgreiche Berufskarrieren bei Männern und Frauen ähnlich sind. Im Rahmen des Projekts 'Smart Working' beschäftigen sich Forscher:innen des IHS, des ÖIF und der TU-Wien mit der Fragestellung, wie die mit Homeoffice verbundenen Veränderungen in der Arbeitswelt für die Förderung von Frauen in Führungspositionen genutzt werden können.
Projektleitung: Sonja Dörfler-Bolt
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Wissenschaftliche Beschäftigungsverläufe an österreichischen Universitäten (2021)
Der Bericht untersucht die rund 950.000 zwischen den Jahren 2005 und 2019 an österreichischen Universitäten dokumentierten Beschäftigungsverhältnisse. Eine Zuordnung auf Personenebene gibt eine möglichst vollständige und unverzerrte Analyse der resultierenden Beschäftigungsverläufe. Sowohl Entscheidungsträger/innen im österreichischen Universitätssystem als auch persönlich betroffenen Wissenschaftler/innen soll dies als Entscheidungsgrundlage dienen.
Projektleitung: Andreas Baierl
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Frauen in der Arbeitswelt: Erwerbsarbeitszeitmodelle (2020)
Die Studie zeigt die Entwicklungen im Erwerbsarbeitsverhalten von Frauen in Österreich und die Bedeutung vielfältiger Arbeitszeitmodelle auf. Die Ergebnisse machen deutlich, dass die damit zusammenhängenden Leitvorstellungen die Geschlechtergleichstellung eher behindern als fördern. Die Datengrundlage sind Gruppendiskussionen und Interviews mit insgesamt 30 Arbeitgeber/innen und 25 Arbeitnehmer/innen österreichweit sowie Analysen der Arbeitskräfteerhebungen 2008 bis 2018.
Projektleitung: Eva-Maria Schmidt
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Verhaltensökonomie und die Vereinbarkeit von Familie und Erwerb (2019)
Nach wie vor ist in Österreich die Verteilung von bezahlter und unbezahlter Arbeit zwischen den Geschlechtern durch großes Ungleichgewicht gekennzeichnet. Klassische Maßnahmen der Familienpolitik waren bei der Aufhebung dieser Unterschiede bislang eingeschränkt erfolgreich. Ziel der vorliegenden Studie ist es aufzuzeigen, wie mit Hilfe verhaltensökonomischer Maßnahmen zusätzlich die Vereinbarkeit von Familie und Beruf verbessert und die Väterbeteiligung an der Kinderbetreuung erhöht werden kann.
Projektleitung: Sonja Dörfler-Bolt
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Neue Wissenschaftskarrieren: Familiale und berufliche Perspektiven von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern (2016)
Der Bericht befasst sich mit der aktuellen Beschäftigungssituation und den Karriereverläufen von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern an den österreichischen Hochschulen. Im Mittelpunkt stehen die Auswirkungen auf die individuellen, familialen und beruflichen Lebensentwürfe der Betroffenen.
Projektleitung: Andreas Baierl
Papa geht arbeiten: Vereinbarkeit aus Sicht von Männern (2011)
Der sogenannte „aktive“ Vater, der sich sowohl in der Kinderbetreuung als auch in der Hausarbeit einbringt, wird von Männern und Frauen gleichermaßen gefordert und als Standard in Partnerschaften angesehen. Wie verhalten sich Männer, die Väter werden, nun aber tatsächlich in Bezug auf ihr Berufsleben? Antworten auf diese und ähnliche Fragen gibt eine aktuelle vom ÖIF durchgeführte Studie zum Thema „Vereinbarkeit aus Sicht von Vätern mit einem unter 3-jährigen Kind in Österreich“.
Projektleitung: Christiane Rille-Pfeiffer, Olaf Kapella
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Familienzeit – Wie die Erwerbsarbeit den Takt vorgibt (2018)
Die Studie untersucht die Zeitbelastungen österreichischer Familien und deren Wunsch nach mehr Familienzeit. Es werden unterschiedliche Arbeitszeitmodelle besprochen, die es Familien ermöglichen können, mehr Zeit miteinander zu verbringen und Praxisbeispiele auf staatlicher bzw. kommunaler und betrieblicher Ebene gegeben. Abschließend werden Vorschläge zur Novellierung im Arbeitszeitrecht auf gesetzlicher Ebene, in Kollektivverträgen und in Betriebsvereinbarungen dargelegt.
Projektleitung: Georg Wernhart
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Teilzeit: Eine Studie zu betrieblichen Effekten von Teilzeitbeschäftigung (2011)
Teilzeitbeschäftigung ist für Betriebe wie für Arbeitnehmer/innen ein wesentlicher Bereich im Dienstverhältnis. Der Bericht beleuchtet Effekte und Erfolge des bestehenden Systems aus Sicht der Betriebe. Die stetig steigende Teilzeitbeschäftigungsquote von Frauen zeigt die zunehmende Bedeutung dieses Themas.
Projektleitung: Wolfgang Mazal
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Bäuerinnen (2006)
Die repräsentative Fragebogen-Erhebung zur „Situation der Bäuerinnen in Österreich“ wird seit 1975 alle zehn Jahre von der Arbeitsgemeinschaft Österreichische Bäuerinnen in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft durchgeführt. Die Bäuerinnenbefragung 2006 erfolgte zudem mit Unterstützung des Bundesministeriums Frauen und Gesundheit. Neben Fragen zu Person und Betrieb werden nähere Angaben zur Ausbildung/beruflichen und gesellschaftlichen Situation, Gesundheit, Freizeit und natürlich zur konkreten Arbeitssituation im bäuerlichen Betrieb erhoben.
Projektleitung: Christine Geserick
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