Forschungsmethoden
Das ÖIF führt Projekte sowohl im Bereich der Grundlagen- als auch der angewandten Forschung durch. Zur Beantwortung der Forschungsfragen bedient es sich dabei verschiedener methodischer Ansätze aus unterschiedlichen Disziplinen und Forschungstraditionen, auch in Kombination oder Ergänzung zueinander.
Das interdisziplinäre wissenschaftliche Team widmet sich der Erhebung und Analyse von Daten, der Diagnose, der Evaluierung, der Modellentwicklung und der Prognose von familienrelevanten Phänomenen sowie der Vernetzung mit anderen Forschungseinrichtungen. Die daraus resultierenden Erkenntnisse dienen der Weiterentwicklung wissenschaftlicher Theorien und des jeweiligen Forschungsstandes und eignen sich für den öffentlichen Diskurs und die Politikgestaltung. Insgesamt orientieren sich die Forschungsmethoden am ÖIF an einem inklusiven, interdisziplinären und kritischen Ansatz bei der Erforschung heutiger Familienrealitäten und intimer Beziehungen.
- Querschnittsstudien: Erhebung und Analyse von Daten zu einem bestimmten Zeitpunkt
- Verlaufsstudien: Erhebung und Analyse von Längsschnittdaten
- Sekundärdatenanalysen: gezielte Analyse bestehender nationaler und internationaler Datensätze und Surveys
- Vermittlung, Verbreitung und Umsetzung von Forschungsergebnissen: Forschung bewirkt nur dann etwas, wenn sie z. B. durch Modellentwicklung, Sozialberichterstattung, Informationsvermittlung, Aus- und Weiterbildung der Öffentlichkeit bekannt wird.
- Vernetzung und Kooperationen mit diversen Expert:innen: Vernetzung mit Personen, die in unterschiedlichsten Bereichen für und mit Familien arbeiten durch Informationsarbeit, Beratung und Veranstaltungen.
- Machbarkeitsstudien/Simulationsmodelle: Eine treffsichere Familienpolitik braucht fundierte Entscheidungsgrundlagen durch Machbarkeitsstudien und Simulationsmodelle.
- Evaluierungsstudien/Impact Analysis: zum Verständnis der Prägung sozialer Prozesse durch und zur Feststellung der Treffsicherheit von politischen Maßnahmen oder rechtlichen Regelungen
Statement zur Verwendung von Künstlicher Intelligenz (KI) in der Arbeit am ÖIF
Als sozialwissenschaftliches Forschungsinstitut an der Universität Wien verstehen wir es als unsere Aufgabe, Forschung auf der Höhe der Zeit zu betreiben. Dazu gehört auch die verantwortungsvolle Nutzung neuer Methoden, einschließlich Technologien der Künstlichen Intelligenz (KI). Derzeit gibt es keine einheitlich verbindlichen Vorgaben zur Verwendung oder Kennzeichnung von KI in den Sozialwissenschaften. Wir möchten deshalb offenlegen, wie wir KI in unserem Forschungs- und Arbeitsalltag einsetzen:
KI-Statement des ÖIF