Familienpolitik & Maßnahmen
Sozialberichterstattung
Das ÖIF ist immer wieder mit der Sozialberichterstattung betraut, beispielsweise der Koordination und dem Verfassen inhalticher Beiträge zu den österreichischen Familienberichten.
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Kinderbetreuungsgeld
Noch vor der Einführung des KBG war das ÖIF in die Entwicklung mit der Durchführung einer Machbarkeitsstudie (1999) betraut und führt seitdem immer wieder wissenschaftliche Evaluierungen zu dieser familienpolitischen Leistung durch.
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Familienleistungen des Bundes in Österreich (2024)
Die Studie untersucht die Bekanntheit, Nutzung und Zufriedenheit mit sechs österreichischen Familienleistungen: Familienbeihilfe, Kinderbetreuungsgeld, Schulstartgeld, Familienzeitbonus, Partnerschaftsbonus und Familienbonus Plus. Befragt wurden 1.017 Eltern mit Kindern unter sieben Jahren. Mehr als drei Viertel der österreichischen Bevölkerung sind mit der Gesamtheit der Familienleistungen zufrieden. Kritikpunkte umfassen u. a. die Höhe der finanziellen Unterstützung und die Komplexität des Systems.
Projektleitung: Georg Wernhart, Christine Geserick
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Onlineberatung im psychosozialen Kontext: Praxis | Definition | Einstellung (2024)
Digitale Medien sind aus dem menschlichen Alltag nicht mehr wegzudenken und haben seit vielen Jahren auch den Bereich der psychosozialen Beratung und Therapie durchdrungen. Dabei treten sie in Form von Telefonberatung sowie internetbasierter Beratung auf (z. B. videobasierte Beratung, E-Mail- und Chat-Beratung). Die Onlineberatung versteht sich dabei als eine wechselseitige Kommunikation zwischen Menschen, die orts- und zeitunabhängig und, wenn gewünscht, auch anonym erfolgen kann. Sie kann synchron oder asynchron erfolgen. Primäres Forschungsinteresse der Studie lag auf der Frage, ob und wie weit verbreitet Onlineberatung bzw. -therapie in Österreich ist, wie dieses Setting bewertet wird und wo ein potenzieller Verbesserungsbedarf liegt.
Projektleitung: Olaf Kapella
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Entwicklung öffentlicher Ausgaben für Familien mit 22 EU-Ländern (2024)
Im Rahmen der vorliegenden Studie wird der Frage nachgegangen, wie sich die Höhe und die Art der Ausgaben in 22 verschiedenen EU-Staaten in den letzten beiden Jahrzehnten verändert haben, ob internationale Trends zu erkennen sind oder ob sich die Länder unterschiedlich entwickeln.
Projektleitung: Sonja Dörfler-Bolt
Gender-Gap in der politischen Partizipation und Repräsentation (2019)
Diese Studie untersucht, wie sich der Gender-Gap bei der Politikpartizipation und politischen Repräsentation in Österreich im Vergleich zu anderen Ländern entwickelt hat und welche Faktoren die Teilhabechancen von Frauen beeinflussen. Dafür wurden Verwaltungsdaten analysiert und Auswertungen des European Social Survey angestellt, um Veränderungen in Einstellungen und Verhalten abzubilden. Neben einer Literaturanalyse werden Ergebnisse einer qualitativen Erhebung unter österreichischen Kommunalpolitikerinnen präsentiert, die über ihre Erfahrungen und ihren Weg in die Politik erzählten.
Projektleitung: Sonja Dörfler-Bolt
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Familienpolitik in Österreich: Wirkungsanalyse (2017)
Die Abschätzung und der Nachweis der erzielten Wirkungen politischer Maßnahmen sind eine wichtige inhaltliche Grundlage für die Ausrichtung von Politikfeldern und der damit zusammenhängenden Entscheidungen, wo und wie viel Geld investiert wird. Die AutorInnen nehmen die österreichische Familienpolitik in den Blick und gehen der Frage nach, inwieweit die Politik ihre definierten Ziele erreicht und ob Familien in ihren unterschiedlichen Lebenssituationen mit den bestehenden Maßnahmen ausreichend unterstützt werden können.
Projektleitung: Christiane Rille-Pfeiffer und Olaf Kapella
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Karenz, Familienbeihilfe und Co: Policy Survey (2014)
Wie steht die Bevölkerung in Österreich zur Familienpolitik? Wie hoch ist der Informationsstand, welche Leistungen werden beansprucht, wie zufrieden sind die Familien mit der staatlichen Unterstützung? Die Antworten auf diese Fragen gibt der Policy Survey 2013.
Projektleitung: Christiane Rille-Pfeiffer, Olaf Kapella
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Bund-Länder-Programm zum Betreuungsausbau (2014)
Im Jahr 2008 wurde in Österreich von Bund und Ländern gemeinsam der Ausbau von Kinderbetreuungsplätzen für unter Dreijährige beschlossenen. Im vorliegenden Forschungsbericht wird die Umsetzung der Ziele in österreichischen Städten und Gemeinden aus politikwissenschaftlicher Perspektive untersucht. Zu diesem Zweck wurden in Eisenstadt, Innsbruck, Pinkafeld, Steyr, Wels und Wörgl Fallstudien mithilfe qualitativer Experteninterviews und statistischer Analysen der lokalen Betreuungssituation durchgeführt.
Projektleitung: Sonja Blum
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Familien- und kinderfreundliches Österreich? (2014)
Der neue Forschungsbericht beschäftigt sich im Rahmen eines qualitativen Designs mit der Frage, was die Betroffenen überhaupt unter "Familien- und Kinderfreundlichkeit" verstehen und ob die im Alltagsleben relevanten Aspekte möglicherweise subjektiv anders gewichtet sind, als es die (familien)politischen Schwerpunktsetzungen vorgeben bzw. anstreben.
Projektleitung: Sabine Buchebner-Ferstl
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Tatras.at - Tax and Transfer Simulator for Austria: Eine Mikrosimulationsplattform (2010)
Jedes Steuer-, und Transfersystem ist nur so gut wie seine Adaptierungsfähigkeit an die sich laufend ändernden Rahmenbedingungen. Dieser Überzeugung folgend wurde am Österreichischen Institut für Familienforschung an der Universität Wien die Mikrosimulationsplattform TATRAS.at entwickelt. Mit TATRAS.at können Umverteilungseffekte von Reformen in den Bereichen Einkommens- und Lohnsteuer, der Sozialversicherungsabgaben, der Lohnnebenkosten sowie der bundesweit gültigen Familientransfers vorab simuliert werden.
Projektleitung: Norbert Neuwirth
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Familienpolitik: Nationale und internationale Perspektiven (2009)
Aus der Sicht der Familienforschung wird die Komplexität des Verhältnisses zwischen Familie, und damit der Mikroebene, und Politik, also der Makroebene, grundsätzlich diskutiert. Dazu wurden aus nationaler (österreichischer) und vergleichender Sicht einzelne Aspekte von Familienpolitik beleuchten.
Projektleitung: Mariam Tazi-Preve
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Evaluierung Elternteilzeit (2009)
Mit dem mit 1. Juli 2004 in Kraft getretenen Rechtsanspruch auf Teilzeitbeschäftigung für Eltern, reagierte der Gesetzgeber auf die Entwicklung der Erwerbsquoten bei Frauen der letzten zwei Jahrzehnte. Das Österreichische Institut für Familienforschung (ÖIF) evaluierte im Rahmen einer Förderung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit (BMWA) die 2004 eingeführte Neuregelung der Elternteilzeit.
Projektleitung: Sonja Dörfler-Bolt
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