Migration
Ukraine-Vertriebene in Österreich zwei Jahre nach Kriegsbeginn - Folgeerhebung (2024)
Das Österreichische Institut für Familienforschung an der Universität Wien hat bereits zwei Erhebungen im Auftrag des Österreichischen Integrationsfonds unter Ukrainerinnen durchgeführt, um die Entwicklung der Situation der weiblichen Ukraine-Vertriebenen in Österreich nachvollziehen und analysieren zu können. Aufbauend auf diesen beiden Kurzstudien wurde nun eine dritte Erhebung durchgeführt, wobei neben Frauen im erwerbsfähigen Alter auch Männer befragt wurden und die Arbeitsmarktintegration im Fokus stand.
Projektleitung: Sonja Dörfler-Bolt
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Aktuelle Situation und Zukunftsperspektiven von Ukraine-Vertriebenen in Österreich (2022)
Aus der Ukraine vertriebene Frauen im Alter von 18 bis 55 Jahren wurden für diese Studie online befragt. Bestimmende Themen waren das hohe Sicherheitsgefühl und die Zufriedenheit mit der Versorgung in Österreich, aber auch große Unsicherheiten bezüglich der Zukunft. Bemerkenswert sind Qualifikationsniveau und Erwerbsbereitschaft: Fast drei Viertel wiesen einen Universitätsabschluss auf und 9 von 10 Frauen, die bisher keine Erwerbstätigkeit aufgenommen hatten, streben diese in Österreich an. Auftraggeber der Studie war der Österreichische Integrationsfonds.
Projektleitung: Sonja Dörfler-Bolt
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Integrationsfaktor Familie (2017–2018)
Österreich hat in den vergangenen Jahren einer wachsenden Zahl von Menschen Asyl und subsidiären Schutz gewährt, die aus ihren Heimatländern geflohen sind. Vor allem aus Syrien und Afghanistan sind viele Menschen gekommen: Syrer/innen und Afghan/innen machten sowohl im Jahr 2015 als auch 2016 die jeweils größten Gruppen unter den Asylwerber/innen und anerkannten Flüchtlingen in Österreich aus. Da viele von ihnen aufgrund der weiterhin prekären Lage in ihren Herkunftsländern längere Zeit in Österreich verweilen werden, rückt die Frage der Integration in den Vordergrund: Wie kann diese bestmöglich gelingen? Und: Welche Faktoren sind im Zusammenhang mit Familie und Religion integrationsfördernd, welche sind integrationshemmend?
Projektleitung: Christine Geserick
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Fiskalische und ökonomische Effekte verschiedener Migrationsformen: Analyse der Migrationsströme 2013–2018 (2018)
Die makroökonomische Analyse von EcoAustria in Kooperation mit dem Österreichischen Institut für Familienforschung an der Universität Wien beleuchtet die Auswirkungen verschiedener Migrationsformen auf Österreichs Wirtschaft sowie auf öffentliche Einnahmen und Ausgaben.
Projektleitung: Andreas Baierl
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Ich bin jung, ich muss noch viel machen: Lebenskonzepte und -verläufe von Jugendlichen mit und ohne Migrationshintergrund in Österreich (2012)
In der Studie werden die Lebensentwürfe von türkischen, chinesischen bzw. südostasiatischen Jugendlichen, Jugendlichen aus demehemaligen Jugoslawien und aus Österreich verglichen. Wie sehen die Konzepte von Familiengründung, Partnerschaft und Elternschaft im Zusammenspielmit (Aus-)Bildung und Erwerbstätigkeit im zukünftigen Erwachsenenleben der Jugendlichen aus? Hierzuwerden Pläne, Ideale sowie konkrete Umsetzungen beleuchtet und etwaige Gemeinsamkeiten bzw. Diskrepanzenzu den Konzepten der Elterngeneration analysiert.
Projektleitung: Sonja Dörfler-Bolt
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