Positiv fühlen zum Wohl des Kindes
beziehungsweise 4/2026 – Artikel 1
Positiv fühlen zum Wohl des Kindes
Gefühlsregeln und Emotionsarbeit von Müttern
Von Fabienne Décieux, Eva-Maria Schmidt und Ulrike Zartler
Mutterschaft ist mehr als Sorge und Organisation. Wenn wir Mutterschaft als Gefüge alltäglicher Praktiken begreifen – als ein Bündel von Tun, Denken und Emotionen – dann rücken die sozialen Normen ins Zentrum, die dieses Gefüge ordnen und prägen. Erwartet wird von Müttern Präsenz, Kindzentrierung, emotionale Zugewandtheit, Glücksgefühle – und die Fähigkeit, Erwerbsarbeit so einzupassen, dass sie die kindliche Entwicklung nicht stört, sondern ihr idealerweise nützt (Schmidt u. a. 2023).
Im österreichischen Kontext verschränkt sich diese normative Ordnung mit beharrlichen Geschlechterarrangements. Mütter gelten – trotz steigender Erwerbsbeteiligung – weiterhin als primär Sorgeverantwortliche und Bezugspersonen (Appelt und Fleischer 2014), folglich als emotionale Taktgeberinnen des Familienlebens. Sie arbeiten oft in Teilzeit und sind zugleich zuständig für die häufig unsichtbaren gefühlsbezogenen Anteile des Zusammenlebens: die Stimmung im Haus, die Beruhigung nach Konflikten, das Deuten kindlicher Signale und die präventive Glättung potenziell schwieriger Situationen. In diesem Gefüge entsteht der Eindruck, positive Gefühle seien selbstverständlich vorhanden und leicht herzustellen – stattdessen sind sie ein Ergebnis bewusster, mit Aufwand verbundener Praktiken. Genau diese Unsichtbarkeit führt dazu, dass auch dieses Element der Mutterschaft nur selten (an)erkannt wird.
Im vorliegenden Beitrag stehen Emotionen als Element der alltäglichen Mutterschaftspraktiken im Zentrum der Analyse. Emotionen werden hier nicht als bloße biologische Reaktionen verstanden. Sie werden sozial hergestellt, sind eingebettet und in diesem Verständnis relational: Sie hängen davon ab, welche Aufgaben eine Person hat, in welcher Situation sie sich befindet, welches Macht- und Ungleichheitsverhältnis diese strukturiert. Was in der Familienküche passend erscheint, kann am Arbeitsplatz unangemessen sein; was man von Müttern erwartet, weicht von dem ab, was für Väter gilt. Emotionen selbst sind damit normativ gerahmt, ihre Darstellung ebenso – und beides ist historisch und kulturell spezifisch, also veränderlich, aber keineswegs beliebig. Emotionen können durch Praktiken der Emotionsarbeit nicht nur in der Darstellung nach außen, sondern auch an sich verändert werden (Hochschild 1990).
Mütter als unsichtbare Emotionsarbeiterinnen zum Wohl des Kindes
Mutterschaft ist durch Emotionen und die Arbeit an und mit Emotionen geprägt. Diese Arbeit ist sozial geformt, durch normative Vorstellungen geprägt und auf diese ausgerichtet. Was Menschen fühlen (sollen) und wie sie Emotionen zeigen (dürfen), ist an spezifische Gefühlsregeln geknüpft. Mütter entwickeln konkrete Praktiken, in denen die jeweiligen Gefühlsregeln eingeschrieben sind und umgesetzt werden – diese Praktiken sind Emotionsarbeit. Emotionsarbeit kann auf die Person selbst oder auf andere gerichtet sein sowie durch Dritte in Bezug auf einen selbst stattfinden (Hochschild 1990).
Nachdem sich Praktiken der Mutterschaft diversifiziert haben, während die normativen Erwartungen weiterhin traditionell geschlechtsspezifisch geprägt sind und durch neoliberale Erwartungen erweitert werden (Schmidt u. a. 2023), haben sich auch die Anforderungen an Emotionsarbeit, die Mütter leisten, und die gesellschaftlich vorgegebenen Gefühlsregeln potenziell verändert. Vor diesem Hintergrund stellen wir uns in unserer Untersuchung die Frage, wie Mütter in der frühen Phase ihrer Mutterschaft in ihrem Alltag mit ihren Gefühlen umgehen, welche Praktiken der Emotionsarbeit sie anwenden und auf welche Gefühlsregeln diese ausgerichtet sind (Décieux u. a. 2026).
Um diese Frage zu beantworten, wurden problemzentrierte Interviews mit 23 Müttern aus ganz Österreich, die mindestens ein Kind unter zwei Jahren hatten, geführt. Die Daten wurden mittels rekonstruktiver sequenzieller Analysemethoden ausgewertet. Die Analysen zeigen zwei Bündel mütterlicher Emotionsarbeit: (A) Veränderung von Rahmenbedingungen in Form von Vermeiden und Vorbereiten sowie (B) Arbeit an den eigenen Emotionen in Form von Unterdrücken, Tiefenhandeln und Abmildern. Weiters zeigt die Analyse, dass diese Praktiken der Emotionsarbeit auf eine zentrale Gefühlsregel ausgerichtet sind, und zwar die Regel, jene Emotionen zu fühlen und zu zeigen, die als positiv und zum Wohl des Kindes eingestuft werden. Die Emotionsarbeit der Mütter ist – trotz ihrer Unsichtbarkeit – für das Funktionieren von Familie, Fürsorge und Betreuung zentral, aber gesellschaftlich kaum anerkannt. Es zeigt sich, dass hier die Verantwortung und das Risiko für eine gelingende Entwicklung von Kindern subjektiviert und vergeschlechtlicht ist.
Vermeiden und Vorbereiten, um positive Gefühle zu erreichen
Das erste Bündel alltäglicher mütterlicher Praktiken zielt darauf ab, Rahmenbedingungen zu verändern, indem bestimmte Situationen und Interaktionen vermieden werden oder Mütter sich darauf vorbereiten. Es handelt sich demnach um prospektive Schritte. Sie sollen als negativ eingestufte Emotionen minimieren und die Grundlage für positive Emotionen bilden.
Das Vermeiden bestimmter Situationen oder Interaktionen ist eine Strategie, die wir in unserer Analyse identifizieren. Sie beschreibt Praktiken, dass sich Mütter im Alltag aus Kontexten zurückziehen, in denen sie mit Normdruck, Belehrung oder missbilligenden Blicken und Reaktionen rechnen. Sie reduzieren Kontakte, die Stress auslösen, oder verlagern Interaktionen auf Zeiten und Orte, in denen die eigene Souveränität wahrscheinlicher ist. Eine Frau schildert beispielsweise, wie sie Gesprächen mit der Schwiegermutter aus dem Weg geht, um ihren Ärger nicht in Anwesenheit des Kindes zu zeigen: “Ich bin am Anfang […] fuchsteufelswild geworden […]. Ja, das muss mein Mann mit seiner Mutter machen und ich […] muss nicht immer dabei sein.”
Eine andere Mutter berichtet, wie sie ungebetene Erfahrungsberichte über Schwangerschaft und Geburt konsequent abblockte, weil diese Erzählungen Angst in ihr schüren. Vermeidung ist hier kein Weglaufen, sondern eine Grenzsetzung: Die Mutter schafft so Freiräume für Ruhe und damit für jene Emotionen, die sie als angemessen für eine Mutter mit einem kleinen Kind einstuft.
Daneben ist das Vorbereiten auf Dinge, Situationen und Interaktionen, die eintreten könnten, die zweite Praxis, die wir im Bündel der Emotionsarbeiten zur Veränderung der Rahmenbedingungen identifizieren. Hierunter werden alltägliche Praktiken verstanden, wie etwa Wissen zu sammeln, Kurse zu besuchen, Vorsorge zu treffen und Absicherung gegen Unsicherheiten zu schaffen. Mütter beschreiben in den Interviews, wie Zusatzversicherungen, Workshops und Geburtsvorbereitung ihre Sorgen mindern und den Alltag der Mutterschaft berechenbarer machen: weniger Ungewissheit, weniger Stress – mehr Gelassenheit. Vorbereitung verwandelt diffuse Bedrohungen in handhabbare Aufgaben und schafft damit die Basis für emotionale Stabilität und das Erleben positiver Gefühle.
Unterdrücken, Tiefenhandeln und Abmildern
Das zweite Bündel an alltäglichen Praktiken der Emotionsarbeit, die Mütter anwenden, zielt unmittelbar auf die Emotionen selbst. Drei unterschiedliche Formen lassen sich hier unterscheiden: Unterdrücken, Tiefenhandeln und Abmildern.
Eine Praxis ist das Unterdrücken spontaner Impulse, um die mit ihnen verknüpften Emotionen bewusst zu dämpfen, wenn sie nicht zum Bild ‘guter’ Mutterschaft passen. Eine Mutter erzählt, wie sie beim Einschlafen ihres Kindes den starken Wunsch nach körperlicher Nähe unterdrückt, weil Ratgeber etwas anderes empfehlen. Das erzeugt Unbehagen, welches sie wiederum regulieren muss. Am Ende steht jedoch Stolz auf das, was sie als erfolgreich für das Kind und dessen Entwicklung erlebt – eine Passung zwischen Handeln und vermeintlich richtiger Praxis.
Die Praxis des Tiefenhandelns ist wiederum mehr als ein bloßes Weg- oder Unterdrücken von Emotionen, es ist ein inneres Verändern. Eine Mutter, die sich in der Öffentlichkeit wegen der hohen Anzahl an Kindern kritisch beäugt und dadurch gestresst fühlt, unterlegt die Szene beispielsweise mit einer Gegenstimmung: Sie ruft sich Komplimente über das Verhalten ihrer Kinder ins Gedächtnis, verschiebt ihren Fokus und arbeitet so lange an ihren Emotionen, bis Ärger und Unsicherheit sich durch dieses Tiefenhandeln in Ruhe, Gelassenheit und sogar Stolz wandeln. Es ist eine wiederholte Praktik der Emotionsarbeit, die aus einer nicht als normativ adäquat eingeschätzten mütterlichen Emotion eine passende, eine positive macht.
Das Abmildern von Schuldgefühlen ist eine komplexere Erscheinungsform der Emotionsarbeit. Mütter nehmen Schuld durchaus als angemessene Emotion für Mütter wahr, wenn Normen ‘guter’ Mutterschaft in den alltäglichen Praktiken nicht erfüllt werden. Schuldgefühle sind Bestandteil der Gefühlsregeln für Mütter. Gleichzeitig bemühen sich die Interviewten, Schuldgefühle – die unter den widersprüchlichen und zunehmenden Anforderungen, die an Mütter gestellt werden, selbstverständlich scheinen – abzumildern, in der Annahme, dass Gefühle dieser Art das Kind potenziell negativ beeinflussen. Das Abmildern der Schuldgefühle findet statt, indem Mütter die Belastungen in der jeweiligen Situation anerkennen, ihr Handeln nicht isoliert betrachten, sondern als Ursache strukturelle Gegebenheiten ausmachen. Sie kontextualisieren ihre gesellschaftlich nicht akzeptierten Mutterschaftspraktiken und mildern damit ihr schlechtes Gewissen und ihre Schuldgefühle ab. So entsteht eine Selbstentlastung, die nicht abwälzt, sondern justiert: Sie erlaubt es, in den geforderten positiven emotionalen Modus zurückzukehren, ohne die normative Bindung an ‘gute’ Mutterschaft aufzugeben. Eine Mutter hält beispielsweise fest: "Also, als i sehr müde war, hat, mei Erstgeborener hat wirklich a oft Aggressionen erlebt, und auch Gewalt, aber jetz ned im Sinne von, also gschlagen hab i nie, aber i mein, angepackt, fest gnommen, amal ins Bett einighaut oder so, also keine schönen Sachen und a nix, worauf i stolz bin. Aber i versuch da an Frieden mit mir zu schließen, weil i weiß, dass die Situation einfach schwer war, und wenn man übermüdet is, und jeder, der mal a Nacht ned gut gschlafen hat […] dann is man einfach wirklich energetisch schon ziemlich schlecht drauf."
In der Analyse der Interviews mit Müttern zeigen sich also zwei Bündel von insgesamt fünf Praktiken der Emotionsarbeit. Unterdrücken und Tiefenhandeln entsprechen jenen in Analysen von Hochschild (1990) herausgearbeiteten Formen von Emotionsarbeit. Darüber hinaus identifizieren wir neue Praktiken der Emotionsarbeit, die aus den spezifischen Anforderungen an ‘gute’ Mütter der Gegenwart hervorgehen: alle sind auf eine zentrale Gefühlsregel ausgerichtet.
"Glückliche Eltern, glückliche Kinder”
Es gibt verschiedene normative Gefühlsregeln, an denen Mütter ihre alltäglichen Praktiken orientieren, anhand derer sie ihre Emotionen evaluieren und an ihnen arbeiten. Ärger, Wut oder gar Hass sind Tabus für Mütter in ihrem Alltag mit Kindern und in der Familie. Emotionen wie Schuld, Scham, Traurigkeit werden hingegen als normativ adäquat im Zusammenhang von ‘guter’ Mutterschaft anerkannt (Collins 2021). Sie sind verbreitet, regelkonform im Sinne der Selbstkorrektur – aber niemals der Zielpunkt von Emotionsarbeit. Ihre Funktion ist transitiv: Spüren, Reflektieren, Dämpfen, immer in Richtung Positivität. Dieses Muster erklärt, warum sich so viele Erzählungen der Interviewten um Schuld drehen, ohne dort zu enden. Es zeigt sich in den Praktiken der Emotionsarbeit, wie Mütter in der frühen Phase im Alltag mit ihren Gefühlen umgehen, darauf ausgerichtet, positive Emotionen zum Wohl des Kindes herzustellen. Die identifizierten Bündel der Emotionsarbeit sind auf den ersten Blick auf die eigenen Emotionen der Mütter selbst ausgerichtet, vor allem, wenn Mütter Emotionsarbeit in Bezug auf sich selbst leisten. Allerdings ist dies immer auch Emotionsarbeit, die auf die Kinder ausgerichtet ist. Sie hat das Ziel, dass das Kind glücklich ist und sich in weiterer Folge angemessen entwickelt. Eine 26 Jahre alte Mutter eines Mädchens und eines Jungen stellt beispielsweise fest: “Ich glaube, eine glückliche Mutter macht schon viel aus.”
Dies strukturiert Wahrnehmungen, Handlungen und Deutungen – und macht Emotionsarbeit zu einer unsichtbaren, aber zentralen Dimension des Mutterseins. Dass Mütter diese Positivität der Emotionen nicht als Luxus, sondern als Pflicht begreifen, zieht sich durch ihre Erzählungen über Schuld und Scham, Stolz und Freude, Gelassenheit und Stress – und über die Praktiken, wie sie an ihren Emotionen arbeiten, damit am Ende das gewünschte Gefühl nicht nur an der Oberfläche besteht.
Doppelte Verantwortungsübernahme – Emotionale Infrastruktur
Auffällig – und theoretisch bedeutsam – ist also die Art, wie Mütter in der Untersuchung Verantwortung verorten und wann diese beginnt. Viele beschreiben, dass sie sich nicht nur für ihre eigenen Emotionen zuständig fühlen, sondern zugleich für die Gefühlslage des Kindes. Diese doppelte Verantwortungsübernahme beginnt oft schon in der Schwangerschaft: Nicht zu viel Angst und nicht zu viel Stress fühlen, möglichst entspannt und möglichst glücklich und zuversichtlich sein – denn negative Gefühle könnten dem Kind schaden, so die Sorge. Positive Emotionen der Mutter gelten als Grundlage für das Kindeswohl, und die Mutter hat durch ihre Praktiken dafür zu sorgen. Damit wird Emotionsarbeit zu einer Arbeit in Bezug auf andere, auch wenn sie am Selbst ansetzt.
Diese Praktiken zeigen auch, wie eng Selbstsorge an das Kindeswohl gebunden wird. Wenn Mütter in den Interviews von Zeit für sich selbst oder von ihrer Erwerbsarbeit sprechen, tun sie das häufig mit der Begründung, dass sie dies – selbst wenn sie in dieser Zeit nicht beim Kind sein könnten – entspannter und zufriedener als Mutter macht, was letztendlich besser für das Kind sei. Im Alltag fungiert dies als Legitimationsfigur, die eigenes Wohlbefinden überhaupt erst als relevant erscheinen lässt: Selbstfürsorge wird nicht um ihrer selbst willen betrieben, sondern unter Verweis auf die erfolgreiche kindliche Entwicklung.
Zugleich kehrt dasselbe Motiv in der umgekehrten Richtung wieder: Das eigene Glück hängt daran, ob die Kinder sich gut entwickeln und ob der Tag erfolgreich war, ob Lachen und gutes Essen, Ruhe und Ordnung hergestellt werden konnten. Das Resultat ist ein Kreislauf, in dem die Mutter an sich arbeitet, damit es dem Kind gut geht – und es wiederum ihr nur gut geht, wenn es dem Kind gut geht. So wird kindzentrierte präsente Mutterschaft weiter gefördert.
Auffällig bleibt die Asymmetrie der Zuständigkeiten. In den Erzählungen treten Väter, Großeltern oder andere Bezugspersonen selten als relevante Emotionsarbeitende auf. Sie mögen unterstützen, beruhigen, einzelne Impulse geben – aber das fortlaufende Justieren, das Antizipieren und das Tiefenhandeln als Emotionsarbeiten liegt bei den Müttern.
Die Mutter erscheint so als eine Art emotionale Infrastruktur der Familie, deren Funktion erst auffällt, wenn sie ins Stocken gerät. Diese Unsichtbarkeit, so die Analysen, ist Teil einer neoliberalen diskursiven Ordnung, in der emotionale Verantwortung privatisiert und feminisiert wird. Verstärkt wird sie durch Narrative, die Glück zur Sache der richtigen Entscheidung und der richtigen Haltung machen. Wer positiv denkt, wird glücklich – so die Botschaft. In dieser Logik erscheint Emotionsarbeit als leicht, fast natürlich. Dass sie körperlich kostet, Zeit braucht und scheitern kann, fällt aus dem Bild. So werden traditionelle Anforderungen sowie Normen kindzentrierter und intensiver Mutterschaft fortgeschrieben, während die alltäglichen Praktiken, die sie herstellen, unsichtbar bleiben.
Kontakt: fabienne.decieux(at)uibk.ac.at
Zu den Autorinnen
Dr. Fabienne Décieux ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Soziologie der Universität Innsbruck, wo sie im Forschungsbereich „Dynamiken von Arbeit, Care und Gender“ tätig ist.
PD Dr. Eva-Maria Schmidt ist Senior Researcher und stellvertretende wissenschaftliche Direktorin am Österreichischen Institut für Familienforschung (ÖIF) an der Universität Wien.
Dr. Ulrike Zartler ist Universitätsprofessorin für Familiensoziologie am Institut für Soziologie der Universität Wien.
Literatur
Appelt, Erna; Fleischer, Eva (2014): Familiale Sorgearbeit in Österreich. Modernisierung eines konservativen Care-Regimes? In: Brigitte Aulenbacher, Birgit Riegraf und Hildegard Theobald (Hg.): Sorge: Arbeit, Verhältnisse, Regime. (Soziale Welt, Sonderband 20). Baden-Baden: Nomos-Verlag, S. 397–418. DOI: 10.5771/9783845255545_129
Collins, Caitlyn (2021): Is maternal guilt a cross-national experience? In: Qualitative Sociology 44 (1), S. 1–29. DOI: 10.1007/s11133-020-09451-2
Décieux, Fabienne, Schmidt, Eva‑Maria, Zartler, Ulrike (2026): Mothers, emotion work, and feeling rules: Achieving positive emotions for the sake of the child. In: Journal of Family Research 38, S. 80–98. DOI: 10.20377/jfr-1287
Hochschild, Arlie R. (1990): Ideology and emotion management: A perspective and path for future research. In: Theodore D. Kemper (Hg.): Research agendas in the sociology of emotions. 2nd print (SUNY series in the sociology of emotions). Albany: State University of New York Press, S. 117–142)
Schmidt, Eva‑Maria; Décieux, Fabienne; Zartler, Ulrike; Schnor, Christine (2023): What makes a good mother? Two decades of research reflecting social norms of motherhood. In: Journal of Family Theory & Review 15 (1), S. 57–77. DOI: 10.1111/jftr.12488
Dieser Text basiert auf dem Zeitschriftenartikel: Décieux, Fabienne; Schmidt, Eva Maria; Zartler, Ulrike (2026): Mothers, emotion work, and feeling rules: Achieving positive emotions for the sake of the child. In: Journal of Family Research 38, S. 80–98. DOI: 10.20377/jfr-1287